Erotik "Made in Switzerland": Ab jetzt wird exportiert!
Vom 16. – 20. Oktober findet in Berlin die internationale Erotik-Messe Venus statt. Mitten drin: der Schweizer Erotik-Marktleader «Magic X», der seit 3 Jahren neue Wege im Geschäft mit der Lust und Leidenschaft beschreitet und sein Erfolgs-Konzept in ganz Europa verbreiten möchte.
Ein Schweizer Unternehmen will der Welt zeigen, wie Erotik funktioniert. An diesem ehrgeizigen Ansatz arbeiten die Winterthurer Erotik-Spezialisten von «Magic X» seit 3 Jahren. Damals wurden in einer mutigen Aktion in der ganzen Schweiz die Ladenschilder von "Beate Uhse" abmontiert, weil man überzeugt war, dass dieser bekannte Brand für "Erotik der alten Art" steht. Und der Erotik-Markt verändert sich rapide: Was gestern funktioniert hat, wird heute von den Kunden nicht mehr gefragt. Früher standen vornehmlich Videokassetten mit scharfen Filmen auf dem Einkaufszettel der meist männlichen Kunden. Das hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. "Wir haben festgestellt, dass unsere Kunden und Kundinnen immer jünger werden, sich viel offener mit ihrem Sexleben beschäftigen und gerne auch mal neue Sachen ausprobieren. Und da stehen wir ihnen gerne mit Zubehör zur Seite“, schmunzelt Jan Brönnimann, Marketingleiter von «Magic X».
60% Frauen als Kunden
«Magic X» hat diese Entwicklung schon vor Jahren erkannt und sich konsequent mit seinem Ladenkonzept diesen neuen Trends unterworfen. Das Sortiment wurde verändert, die Art der Werbung neu gestaltet und die Läden umgebaut. Heute ist aus dem Sex-Shop von früher eine edle Erotik-Fachgeschäfts-Kette geworden, die eine völlig neue Zielgruppe anspricht. Der Frauenanteil unter den Kunden ist markant gestiegen und liegt heute bei 60%. Ebenso ist die Anzahl Paare, die Magic X Läden besuchen, stark angestiegen. Good News für die Schweizer Schlafzimmer. Es sieht so aus, als würde dort so schnell keine Langeweile einkehren…
Das Konzept funktioniert also und die Kunden sind happy mit dem Angebot. «Magic X» verzeichnet Umsatz-Zuwächse, von denen andere Unternehmen in der Erotik Branche nur träumen können. Der Umsatz und Gewinn von «Magic X» konnte in den letzten 3 Jahren stetig gesteigert werden. Von der vielzitierten Krise im Erotik-Geschäft spüren die Macher von «Magic X» nichts. Im Gegenteil: Der Trend zeigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind.
Der Weltmarkt war nicht gut genug…
Verkaufen an neue Zielgruppen ist das Eine. Aber was tun, wenn die Produkte fehlen, die man den neuen Zielgruppen verkaufen möchte? "Wir stellen fest, dass immer mehr Kundinnen und Kunden sich wunderschöne Dessous und edle Unterwäsche leisten möchten". Unterwäsche, die den erotischen Gedanken freien Lauf lassen. Doch der Erotik-Markt bietet oft die falsche Ware. "Wir wollen Dessous, die dem Mann gefallen, aber in der sich die Frau wohl fühlt. Man glaubt es kaum, aber so was gibt’s fast nicht zu kaufen," erklärt Jan Brönnimann. Was liegt also näher, als selber ein Mode-Label zu gründen. "Mit der verstärkten Nachfrage nach sexy Dessous kam auch das Bedürfnis nach neuen Kollektionen, raffinierteren Materialien und erotischen Schnitten. Auch die Verfügbarkeit von Randgrössen war ein Thema. Und so wurde «Collection X» geboren – unsere eigene Mode-Marke."
So kommt es, dass «Magic X», der Marktleader im Bereich Erotic Lifestyle in der Schweiz, mehrmals pro Jahr wunderschöne neue Dessous-Kollektionen auf den Markt bringt. "Wir sind ausserordentlich zufrieden mit dem Erfolg unserer Unterwäsche. Wir verzeichnen mit jeder neuen Kollektion 2-stellige Umsatz-Steigerungen."
Auch im Bereich "Erotik-Toys" haben die Schweizer Erotik-Profis mittlerweile eine breite Palette von eigenen erotischen Spielsachen im Sortiment. "Im Fokus steht auch hier die zielgruppengerechte Ansprache. Unsere Toys sind anders, sehen anders aus und sind auch anders verpackt," meint Brönnimann, der für das Unternehmen auch selber Produkte entwickelt.
Europaweite Expansion
Nachdem der Schweizer Markt bereits intensiv bearbeitet wurde, möchte «Magic X» nun weiter europaweit wachsen. Aus eigener Kraft gelingt das aber kaum. Deshalb gehen die Erotik-Spezialisten aus Winterthur diesen Oktober an die grösste Sex-Messe Europas und stellen dort ihr Konzept interessierten Partnern aus aller Welt vor. "Ziel ist es, professionelle Partner zu finden, die ebenfalls an die neuen Zielgruppen und Markt-Chancen glauben," meint Brönnimann. "Wir sind überzeugt, dass es einige Erotik-Händler gibt in Europa, die auf der Suche nach neuen Wegen aus der DVD-Krise sind. Und diesen Leuten zeigen wir in Berlin, wie unser Konzept funktioniert."
"Erotik – Made in Switzerland" nun auf der ganzen Welt? Brönnimann lacht: "Wir sind parat, die Kundinnen und Kunden auch. Und wenn wir in der Karibik den ersten Partner haben, bin ich der erste, der dort unten nach dem Rechten schaut. Das kalte Russland überlass ich dann meinem Chef".
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