Baby doll
Babydolls sind kurze, ärmellose und weit geschnittene Nachthemdchen
für Frauen. Es besteht aus zwei je nach Modell kaum bis stark
ausgeprägten Körbchen (Cups) und einem angehängten locker
sitzenden Kleidchen, welches zu den Hüften hin weiter wird. Das
Negligee-artige Babydoll ist oft mit Spitze, Rüschen und Stickereien
besetzt, die diesem Stück Reizwäsche einen verspielten Touch geben.
Je nach Modell wird es von dünnen Bändchen oder Spaghetti-Trägern
gehalten, manchmal sind die Schultern auch geschlossen. Sein Saum
liegt in der Regel ca. 15 cm (6 Zoll) über dem Knie und ist damit
einem Mini-Kleid sehr ähnlich, ein tiefer Ausschnitt ist nicht
unüblich. Gewöhnlich trägt man das Babydoll mit einem (knappen)
Höschen, manchmal aber auch nicht.
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Berühmt geworden ist der Name für dieses Art der reizenden
Unterwäsche durch den oscar-nominierten Film Baby Doll aus dem Jahr
1956. In dem Film trägt die jugendliche Hauptdarstellerin Caroll
Baker ihren „Sommer-Schlafanzug“, wie man ein Babydoll auch ganz
züchtig nennen kann, auch tagsüber und macht damit die Männer um
sie herum zu Recht ganz verrückt.
Wurden Baby Doll-artige Oberteile früher tatsächlich in erster
Linie als Pyjama-Oberteile getragen, haben sich das Verständnis und
Ansehen dieser besonders reizvollen Art der Lingerie heute gründlich
gewandelt. Durch neue, freizügigere Schnitte und luftigere Stoffe
ist es heute eine der erotischsten Dessous-Varianten: der freie Blick
auf die Beine, die betonte, manchmal offen gezeigte Brustpartie sind
wahre Highlights. Und da schon Shakespeares Hamlet wusste, dass in
der Kürze die Würze liegt, ist das Baby-Doll meist so kurz
geschnitten, dass das Höschen gut zu sehen ist – oder eben auch
nicht.
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