Dessous-Variationen
Dessous sind nicht einfach nur
Unterwäsche. Nicht einmal Unterwäsche
ist einfach nur Unterwäsche, oftmals wird, was eigentlich
einmal als
Unterwäsche gedacht war als Oberkleidung getragen. Die
Variationen
von dem, was Mann oder Frau drunter tragen können oder eben
auch
drüber, sind ins schier Unermessliche gewachsen und dabei geht
es
nicht mehr nur darum, den eigenen Körper warm zu halten,
sondern den
Partner heiss zu machen. Reizwäsche ist das Stichwort. Dessous
oder
Lingerie sind modisch, sinnlich und erregend. Ein bekanntes
Online-Lexikon listet allein für erotische
Damenwäsche an die 30
Unterpunkte auf und die Liste darf keinesfalls Vollständigkeit
für
sich beanspruchen. Um den Dschungel etwas zu lichten, folgt eine
kleine Übersicht über die exotischen Exemplare der
Gattung
erotische Damen-Unterwäsche.
Babydolls gehören
zu den niedlichsten und verspieltesten
Exemplaren unter den erotischen Dessous. Es sind
Jäckchen-artige
Oberteile, die kegelförmig geschnitten sind, so dass sie nach
unten
hin weiter werden. Der Clou ist aber nicht nur der Schnitt, sondern
seine Verbindung mit dem Material, denn Babydolls sind
hauchdünn und
luftig-leicht.
BH oder der
Büstenhalter, der Klassiker der
Damen-Unterwäsche. Anfangs wurde er hauptsächlich
genutzt, um die
weibliche Brust zu stützen und zu verstecken. Vom Verstecken
ist man
mittlerweile zum Glück abgekommen und so hat sich eine
unglaubliche
Vielzahl verschiedener Modelle und Design entwickelt – vom
Vollcup-BH mit starken Bügeln und Hebewirkung über
hauchzarte
Modelle aus feinster, transparenter Spitze bis zu selbsthaftenden
Nur-Cup-BHs, die ohne Träger auskommen und so zum Beispiel
für
Abendkleider sehr geeignet sind. Hier gehts zum Dessous -
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Ein Bodysuit –
oder kurz: Body – ist ein eng anliegender
Körperanzug, der im Gegensatz zum Catsuit jedoch keine Beine
hat.
Ein Bodysuit ähnelt in dieser Beziehung einem Badeanzug.
Bodies
dienen als Hose und Hemd zugleich und haben viele
Einsatzmöglichkeiten, je nach Form und Schnitt – ob
zum Sport oder
in freizügigeren Varianten zur Verführung.
Camisol steht sehr
knappes, gerade einmal die Brust
bedeckendes Oberteil, das meist ungefähr bis zur Taille reicht
und
von schmalen Trägern über der Schulter gehalten wird,
es ist häufig
mit einem Knopfverschluss versehen.
Catsuits sind einteilige
und anregend enge
Ganzkörper-Wäschstücke, die in einer
Vielzahl an Modellen, Stoffen
und Designs zu finden sind. So eignen sich für
Fetisch-Anhänger die
engen Latex-Modelle und für die sinnliche Verführung
zu zweit, die
transparenten Netz-Catsuits. Die Auswahl ist groß.
Corsagen sind den
Korsetts recht ähnlich, jedoch leichter
und weniger eng als diese, da sie nicht in erster Linie darauf
abzielen, den Körper auch zu formen. Corsagen (seltener auch:
Korsagen) liegen eng am Oberkörper an, eingearbeitete
Stäbe geben
der Corsage ihre Festigkeit, so dass diese schulterfrei und ohne
Halter auskommt. Die Versteifungen der Cups dienen auch als BH. Auch
Corsagen werden mittlerweile oft als Oberbekleidung getragen.
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Ein Korsett ist ein
ursprünglich zur Unterwäsche gehörendes
Kleidungsstück für den Oberkörper der Frau.
Es liegt eng und steif
an und diente oft dazu, den Körper, bzw. die Linien der Frau
an die
jeweiligen Mode anzupassen. Durch Versteifungen und
Schnürungen
wurde so z.B. die Taille modelliert und den jeweiligen
Ideal-Vorstellungen angepasst. Heute werden eher die erotischen
Vorzüge dieses Kleidungsstückes hervorgehoben und
spätestens seit
Jean Paul Gaultier der Pop-Sängerin Madonna ein Korsett auf
den Leib
schneiderte hat sich das Korsett auch von seiner Rolle als
„darunter“
verabschiedet.
Negligées sind
wohl am besten als Nachtkleidchen zu
beschreiben. Sie zeichnen sich dadurch aus, besonders leicht und
luftig und dadurch auch sehr erotisch zu sein. Oft werden sie als
Pyjamas missverstanden, doch wer einmal ein schön gearbeitetes
Negligée gesehen oder getragen hat, weiss. dass wesentlich
mehr
hinter hinter diesem hauchdünnen Stück Stoff wartet.
Strumpfband/Strapse hatten
zunächst tatsächlich nur die
triviale Funktion, die Strümpfe daran zu hindern, herab zu
rutschen.
Die geschah und geschieht heute immer noch – zum
Glück aus anderen
Gründen – durch schmale, elastische
Bändchen, die an einem Gürtel
oder Oberteil und den Strümpfen befestigt werden. Heute stehen
die
sinnlichen und erotischen Reize der Strapse im Vordergrund und
dürfen
bei keinem Striptease fehlen. Hier gehts zum Dessous -
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