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Fetisch und SM Lexikon Teil 1

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Branding
Brandmarken, engl. Branding ist eine Form der Body Modification, die nicht unmittelbar in den Bereich des Sadomasochismus gehört, dort aber relativ verbreitet ist. Beim klassischen (Heiss)-Brand wird mittels eines rotglühenden Metallstücks die obersten Hautschichten verbrannt, wobei das Unterhautfettgewebe und darunter liegende Muskelschichten unberührt bleiben. Dies erzeugt, wie auch der sog. Kaltbrand mit tiefgekühltem Metall, eine dauerhafte Narbe, die je nach verwendeter Brandeisen, ornamentale Muster ergibt oder auch zum Beispiel Initialen. Für das spätere Aussehen sind aber auch anlagebedingte Faktoren wie die Neigung des Körpers zur Narbenbildung und die Fähigkeit des Branders ausschlaggebend. Für ein Branding sind Stellen geeignet, an denen das Eisen plan auf die Körperoberfläche aufgesetzt werden kann. Sie müssen vorher enthaart werden und es dürfen keine Stellen sein, die über großen Nerven, Blutgefäßen und Sehnen liegen. Nicht alle Muster sind als Branding möglich. Dadurch, dass es auf Narbenbildung beruht, bleiben all zu feine Details nicht erhalten. Brandings werden häufig als weniger schmerzhaft erlebt als man erwarten sollte. Der Grund dürfte darin liegen, dass die Nerven in den betroffenen Stellen nicht verletzt, sondern sofort abgetötet werden. Erst nach Einsetzen des Heilungsprozesses kommt es zu Wundschmerzen in der Peripherie. Zu der geringen Schmerzintensität trägt wahrscheinlich auch die Ausschüttung von Endorphinen bei. Risiken liegen bei Kaltbränden in Infektionen (dies fällt bei Heissbränden meist weg), in ästhetisch unbefriedigenden Ergebnissen, die nicht mehr korrigierbar sind und einer ungenügenden geistigen Vorbereitung. Brandings sind für viele emotional tiefgehende Erlebnisse, bei denen die Gefahr eines Absturzes nicht von der Hand zu weisen ist. Die Heilung eines Brandings verläuft in mehreren Etappen und dauert ungefähr 4 Wochen. Es heilt in der Regel ohne weitere ärztliche Eingriffe und sollte an der Luft und ohne Verband ausheilen. Brandings sollten immer von einem erfahrenen Brander vorgenommen werden, da sie zum einen irreversibel sind und zum anderen schwere Verletzungen resultieren können. Juristisch ist der Bereich nicht eigenständig geregelt, er fällt auf jeden Fall unter die Regelungen zur Körperverletzung, die auch für sadomasochistische Spiele relevant sind.

Breast – hanging
Engl. für das Aufhängen an den Brüsten, eine extreme Version der Schwebefesselung. Bekannt geworden durch eine Szene in dem Bondagevideo Slave Sex 14. Das direkte Aufhängen nur an den weiblichen Brüsten beschädigt das Bindegewebe der Brust massiv und sollte daher unter keinen Umständen versucht werden.
Einen ähnlichen Effekt (kontrollierter Zug an den Brüsten) erreicht man, wenn man die Bondage so ausführt, dass der Oberkörper auch hinter dem Rücken gestützt ist und diese Stütze das Hauptgewicht der hängenden Person trägt. Auch diese Art von Bondage ist eher etwas für Fortgeschrittene.

Breath Control
Engl. für Atemkontrollspiele.
Spiele, bei denen der Top die Atmung des Bottoms reguliert. Dies kann durch das Zuhalten des Mundes (auch als HOM für "Hand over Mouth" bezeichnet) oder der Nase, durch Würgen mit den bloßen Händen oder Strangulieren mit Hilfsmitteln, durch Zusammendrücken des Brustkorbs, durch besondere Atemmasken (z.B. Gasmasken), durch Wiedereinatmen der Atemluft oder indirekt durch Verminderung der Sauerstoffzufuhr mittels chemischer Mittel (z.B. Lachgas, Poppers) geschehen.
Der Reiz dieser Spiele ist - wie bei allen Vorlieben - nicht für jeden Anhänger der gleiche. Die meisten schätzen besonders das Gefühl, dem Partner vollkommen ausgeliefert zu sein, aber auch die durch Sauerstoffmangel im Gehirn ausgelöste Euphorie oder das Spiel mit der Gefahr werden häufig genannt.
Atemkontrollspielen wird - vor allem durch den Einfluss des amerikanischen Sadomasochisten Jay Wiseman - ein sehr hohes Risiko zugeschrieben. Neuere Studien scheinen jedoch zu zeigen, dass dies nur für autoerotische Atemkontrollspiele gilt, sowie für solche, bei denen der Top Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigt.
CAVE: Autoerotische Atemkontrollspiele sind die riskantesten Praktiken im gesamten SM-Bereich. Bevor man hier experimentiert sollte sich zumindest gründlich informieren.

Brustwarzen -Klammern
Die vielleicht am häufigsten geklammerte Stelle am Körper ist bei Mann und Frau die Brustwarze, danach die Genitalien. Dies liegt daran, dass an diesen Stellen die Rezeptordichte in der Haut sehr hoch ist, wodurch die Klammern sehr intensive Empfindungen auslösen. Die Dauer, die Klammern ertragen werden, ist verschieden. Einige der Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, sind die Grösse der Brustwarzen, die Durchblutung, die individuelle Schmerzempfindlichkeit und die Stärke der Klammer. Je kräftiger die Klammer, desto stärkere Schmerzen bewirkt sie. Je größer die eingeklemmte Hautfläche, desto besser verteilt sich der Druck. Nach dem Anlegen von Klammern steigen die Schmerzen und lassen dann langsam wieder nach. Geklammerte Körperteile bleiben noch über Stunden oder sogar Tage empfindlicher. Werden sie in dieser Zeit erneut geklammert, dann erzeugt das stärkere Schmerzen als beim ersten Durchgang. Sind sie länger getragen worden, dann löst das Abnehmen einen scharfen und starken Schmerz aus. Die Schmerzen beim Abnehmen der Klammern können deutlich heftiger sein als die durch das Tragen verursachten. Im Extremfall kann die Angst vor dem Abnehmen dazu führen, dass man die Klammern zu lange trägt. Es werden verschiedene Formen von Klammern verwendet: neben Wäscheklammern Schlauchklemmen aus dem Laborbedarf, Kunststoffüberzogene Krokodilklemmen (auch als Alligatorklemmen bezeichnet) speziell hergestellte sog. Zugklammern (engl.: Clover clamps).

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Butt Plug
Dildo, der in den After eingeführt wird. In einem sadomasochistischen Zusammenhang dienen rektal eingeführte Gegenstände teilweise der Erniedrigung Bottoms in einem DS-Zusammenhang, teilweise aber auch schlicht dem Vergnügen. Grundvoraussetzung für alle Analspiele ist die Entspannungdes Bottoms, große Vorsicht beim Top und jede Menge Gleitmittel. Bei einem Neuling kann das völlige Entspannen lange dauern. Der Top muss hierbei bereit sein, große Geduld aufzubringen. Erste Schritte können vom Bottom selbst vorgenommen werden. Bei Berührung zieht sich der Schließmuskel reflexartig zusammen. Dieser Reflex lässt bei häufiger Berührung innerhalb kurzer Zeit bald nach und kann in Grenzen bewusst abtrainiert werden. Erst wenn der Schliessmuskel nachgiebig ist, kann ein Gegenstand eingeführt werden. Da die Finger eine gute Tastsensitivität besitzen ist es ratsam, erst mit ihnen zu üben, bevor man mit Analdildos spielt. Wichtig ist bei allen Gegenständen, die in den After eingeführt werden, eine Verbreiterung am Ende oder eine Bodenplatte. Ansonsten können sie versehentlich ganz im Darm verschwinden und werden dann manchmal erst in der Notaufnahme wieder ans Tageslicht gebracht. Herkömmliche Vibratoren und Dildos sind daher ebenso wie Kerzen und andere zweckentfremdete Gegenstände ungeeignet für Analspiele. Es sollten nur ausdrücklich als solche deklarierte Analspielzeuge aus dem Fachhandel verwendet werden. Die Zeit, wie lange ein Analdildo getragen werden kann, ist individuell unterschiedlich; sie hängt sowohl vom "Trainingszustand" des Schließmuskels als auch von der Form und Größe des Plugs ab. Gefahr bei längerem Verweilen sind Druckschäden der Analschleimhaut.

Butylnitrit – (Poppers)
Chemische Substanzen (Amylnitrit, Isoamylnitrit, Butylnitrit, Isobutylnitrit, Isopropylnitrit), deren Inhalation eine wenige Minuten anhaltende Muskelentspannung und einen kurzen Rausch erzeugt. Auch wenn Geruch und Anwendung an das Lösungsmittelschnüffeln erinnern, darf man die in Wirkungen und Nebenwirkungen recht unterschiedlichen Nitrite nicht mit Lösungsmitteln verwechseln. Der Name wird auf das Geräusch beim Öffnen der früher gebräuchlichen Glasampullen zurückgeführt. Poppers wurden früher als Herzmittel und in der Geburtsmedizin eingesetzt. Poppers wirken durch eine schlagartige Erweiterung der Blutgefäße, wodurch die Sauerstoffversorgung des Gehirns absinkt. Das "Flash"-Gefühl steigt ca. zwei Minuten an und sinkt dann ca. 10 Minuten wieder ab. Meist wird eine Neuinhalation gewünscht, jedoch sind die zweiten und dritten Effekte geringer. Auf der psychologischen Ebene werden meist Willensschwächung, Entspannung, Hingabe, höhere Schmerztoleranz angegeben. Beim Analverkehr fällt das Lockerlassen oft leichter. Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen und Schwindelgefühl; der Blutdruck kann bis zur Ohnmacht absinken. Bei Überdosis kann ein Kreislaufkollaps erfolgen, besonders bei Neubenutzern. Es gibt einen gewissen Gewöhnungseffekt, also Vorsicht mit "üblichen" Mengen. Beim Einbringen des Inhalats in die Nase (Flüssigkeit, eigentlich sollen nur die verdampfenden Teile inhaliert werden) sind Schleimhautverätzungen möglich. Es gibt einen Bericht über schwerste Gesundheitsschäden bei einem Mann durch plötzlichen und sehr starken Blutdruckabfall beim versehentlichen Eingießen von Poppers in die Nase. Er erlitt schwere Hirnschäden, die einem Schlaganfall gleichkamen und sitzt im Rollstuhl. Beim Schlucken sind Übelkeit, Erbrechen und Magenschleimhautprobleme, Ohnmacht bis evtl. zum Tode zu erwarten, deshalb sollte dies dringend vermieden werden. Poppers bewirkt eine Verminderung der Lymphozytenzahl, die sich nach ca. einer Woche wieder normalisiert. Das bedeutet, dass das Immunsystem vorübergehend geschwächt wird. Gleichzeitiger Genuss von Alkohol oder verschiedenen Aphrodisiaka z.b. Kava Kava oder Damiana erhöht das Kreislaufrisiko. Vorsicht! Größte Gefahr bei gleichzeitiger Einnahme von Viagra (und bei allen anderen nitrathaltigen Medikamenten). Diverse Todesfälle durch diese Kombination sind belegt. Normalerweise werden einige Tropfen Poppers auf einen Wattebausch geträufelt und dann durch die Nase die sich verflüchtigenden Dämpfe inhaliert (kleiner Abstand zu den Nasenlöchern zu empfehlen). Hin und wieder hört man davon, dass mit Poppers getränkte Wattetampons in die Nasenlöcher eingeführt werden; das ist wegen der möglichen Verätzungen gefährlich. Manche Profis verfügen über umgebaute Narkose- bzw. Inhalationsgeräte, in denen Poppers mit destilliertem Wasser gemischt vernebelt und dann über eine Narkosemaske inhaliert werden kann. Das Verwenden von festgeschnallten Masken, z.B. Gasmasken, mit Poppers ist gefährlich, weil dann keine Luft mehr zwischen geatmet werden kann. Poppers ist ein rezeptpflichtiges Medikament und unterliegt dem Arzneimittelgesetz. Das bedeutet, dass der Handel ausserhalb von Apotheken illegal ist.

Cat O’ Nine Tails
Engl. fürNeunschwänzige, Neunschwänzige Katze, also Peitschenformen mit mehreren(traditionell eben neun)Riemen.

Cat suit
Engl. für einen hautengen Anzug aus Latex, Gummi oder PVC oder ähnliches, mit freien Füssen und Händen. Die erste Verwendung des Begriffs in einem sadomasochistischen Zusammenhang ist unbekannt. Michelle Pfeifer trägt den inzwischen wohl berühmtesten Cat Suit in dem Film Batmans Rückkehr.

Chaps
Eine Art Lederhose, die nur aus den Beinen und dem Gürtel besteht, vorne und hinten also offen ist. Ursprünglich von Cowboys als Schutz vor Dornen über die normale Hose getragen, tauchte es vermutlich unter schwulen Fistern zum ersten Mal in einem sexuellen Zusammenhang auf, von wo aus es sich in die sadomasochistische Subkultur der Schwulen verbreitete. Die genauen Zeiträume dieser Verbreitung sind unbekannt. Bei Heterosexuellen, insbesondere bei Frauen, sind Chaps wenig verbreitet.

Chastity belt (Keuschheitsgürtel)
Spezieller Gürtel, durch den der Träger / die Trägerin am Geschlechtsverkehr gehindert werden soll. Die historische Verbreitung und Anwendung von Keuschheitsgürteln ist umstritten. Während einige Quellen ihr Auftreten bis nach Ägypten zurückverfolgen, gibt es inzwischen auch Behauptungen, dass Keuschheitsgürtel eine Erfindung des viktorianischen Zeitalters und die angeblich älteren Exemplare allesamt Fälschungen seien. In angelsächsischen Ländern wird die Zeit der Kreuzzüge als die der größten Verbreitung gesehen. Umstritten ist auch, in wie weit der Keuschheitsgürtel zum Schutz gegen Vergewaltigungen anstatt zur Verhinderung des Ehebruchs dienen sollte. Für Sadomasochisten besteht die Faszination eines K in der totalen Kontrolle einer Person (auch als Schlüsselhalter bezeichnet) über die Sexualität einer anderen. Der Grundaufbau des Keuschheitsgürtelss muss die Geschlechtsorgane abdecken, dabei aber Öffnungen für die Notdurft lassen. Grundproblem ist immer die Hygiene. Längeres Tragen eines Keuschheitsgürtels kann Infektionen, Wundreiben etc. verursachen, insbesondere bei Frauen muss eine halbwegs regelmäßige Reinigung möglich sein, um Vaginalinfektionen zu vermeiden. Bei starren, gebogenen Keuschheitsgürteln für Männer ist fraglich, inwieweit unwillkürliche Erektionen nicht zu einer Schädigung der Schwellkörper führen können, wenn diese Keuschheitsgürtel über längere Zeit getragen werden. Die zweite Herausforderung ist "Einbruchssicherheit". Sowohl bei den Modellen für Frauen als auch für Männer ist nicht immer sichergestellt, dass der Bottom nicht seitlich am Keuschheitsgürtel vorbei die Genitalien doch stimulieren kann. Bei vielen Frauen kann der Keuschheitsgürtel seinen Zweck nur begrenzt erfüllen, da sie auch auf andere Art als durch klitoral/vaginale Stimulation zum Orgasmus gelangen können. Keuschheitsgürtel müssen immer "eingetragen", häufig auch im Detail an die Anatomie des Trägers angepasst werden. Historische oder angeblich historische Keuschheitsgürtel waren aus Eisen, teilweise mit Leder gepolstert, moderne Varianten sind meist aus Stahl, mit Gummi oder Lederpolstern überzogen. Varianten, die wirklich zum längeren Tragen gedacht sind, werden aus Glasfaserverbundmaterial mit antibakterieller Siliconbeschichtung hergestellt. Durch ihr geringeres Gewicht sind sie auch besser unter Kleidung zu tragen als Metallmodelle, und durch die Massenanfertigung auch billiger

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Clover Clips
Klammern, die unter Zug den Druck zwischen ihren Backen noch erhöhen.

Cock Cage
Engl. für ein Spielzeug zur Penisfolter, auch als Gates of Helloder 7 Gates of Hellbekannt. Eine Reihe von zusammenhängenden Penisringen, meist um die sieben, werden über das Glied gelegt. Der Durchmesser der Ringe wird zur Spitze hin zunehmend kleiner, so dass eine Erektion mit zunehmender Stärke auch zunehmend schmerzhafter wird. Ein Cock Cage ist kein Mittel um den Bottom zur Keuschheit zu zwingen, da technisch ein Orgasmus durchaus möglich ist. Allerdings wird es teilweise als Strafe für sexuell unbotmässiges Verhalten eingesetzt, da es eine Verbindung zwischen Erektion und Schmerzen herstellt. Häufig wird ein Cock Cage eingesetzt, um an seiner Spitze eine Leine zu befestigen und einen Bottom damit in der Gegend herumzuführen. Bei der Anwendung eines HG sollte - wie bei anderen harten Objekten, die um den Penis gelegt werden - darauf geachtet werden, dass die Größe nicht zu klein gewählt wird, damit die Erektion wieder zurück gehen kann und der Blutfluss nicht gestaut wird.

Cock ring
Ring oder ähnlich einschnürender Gegenstand, der um die Basis des Penis gelegt oder gebunden wird, um eine Erektion zu erzwingen, zu verlängern oder bewusst schmerzhaft zu gestalten. Im SM kommen noch andere Ringe dazu, die entweder zusätzlich oder stattdessen um den Hodenansatz oder um Hoden und Penis gelegt werden. Ein Katzenhalsband kann als Provisorium verwendet werden. Penisringe bergen die Gefahr, dass sie zu eng gewählt werden, wodurch bei einer Erektion der Rückfluss des Blutes gestaut wird. Dadurch schwillt der Penis noch stärker an und eine Entfernung des Ringes gelingt unter Umständen nur noch in einem Krankenhaus. Daher sollten möglichst Ringe mit einem Schraub- oder Scharniermechanismus gewählt werden.

Cunnilingus
Oralsex, vollzogen bei einer Frau. Kann im Sadomasochismus als Statusspiel eingesetzt werden, insbesondere in Form des Facesitting. Die Begeisterung vieler männlicher Bottoms für Cunnilingus ist allerdings deutlich höher als die der weiblichen Tops. Das hat zu der Bemerkung geführt, die in Kontaktanzeigen häufig verwendete Floskel "ich diene Dir tabulos" sei mit "ich möchte Deine Möse stundenlang lecken" zu übersetzen.

Cunt
Engl. abwertender Begriff für das weibliche Geschlechtsorgan, entspricht in etwa dem deutschen Fotze. Wird wie im Deutschen als Beleidigung benutzt.

Cutting
Spiele mit scharfen Gegenständen, bei denen die Haut des Bottoms bewusst verletzt wird. Engl.: Cutting. Als Mittel für Schneiden sind med. Skalpelle am besten geeignet, da ihre Form und Schärfe für den Zweck optimiert sind. Schneiden stellt zwischen den Beteiligten häufig eine besondere Intimität her, die Öffnung des Körpers wird zum Zeichen für eine besonders tiefe Hingabe des Bottoms. Auf Seiten des Tops kommen auch Gelüste vor, das Blut des Bottoms als Symbol seiner Lebenskraft fliessen zu lassen, wie man sie aus den Geschichten der Vampire kennt. Bei allen Schneidespielen ist Hygiene besonders wichtig, um die Übertragung von Krankheiten, insbesondere HIV und Hepatitis zu verhindern.

Cybersex
Brief- oder Onlinebeziehung zwischen Sadomasochisten.
Dabei wird dem Bottom per Brief, einer Video- oder Tonkassette, Email, Chat oder anderen Methoden eine Serie an Befehlen übertragen, die der Bottom ausführen muss. Meist sind es Anleitungen zur Selbstfesselung oder Selbstfolterung. Die Bestätigung geht zurück an den Top, inzwischen oft als Videokassette, teilweise kann der Top auch direkt, z.B. per Webcam die Ausführung überwachen. Ferndominanz ist bei Sadomasochisten, die an Internet-Chats teilnehmen, recht beliebt, da sie einen relativ sicheren Einstieg ermöglicht. Ausserdem lässt sie der Fantasie breiten Raum und ist von der geographischen Entfernung unabhängig. Allerdings birgt sie die Gefahr, sie mit einem echten Spiel mit seiner höheren emotionalen Wucht zu verwechseln. Tops, die sich zu sehr auf ihre "Erfahrung" verlassen, die sie nur in Ferndominanz-Beziehungen gewonnen haben, sind anfällig dafür, sich entweder bei echten Spielen zu überschätzen und Dinge für möglich zu halten, die in Wirklichkeit die Wahrscheinlichkeit eines Absturzes erhöhen oder vollkommen hilflos und mit der Situation überfordert dazustehen.

Daumenschellen
Kleine Schellen, die um die Daumen gelegt werden, nicht zu verwechseln mit den winzigen Zierhandschellen, die oft am Gürtel getragen werden - Daumenschellen sind erheblich robuster und auch anders konstruiert. Siehe auch Bruce Willis in HudsonHawk. Bei Frauen ist es relativ schwer, eine Einstellung der Daumenschellen zu finden, in der die Daumen nicht einfach aus den Schellen gezogen werden können, aber gleichzeitig auch keine Nerven abgeklemmt werden. Etwas Feingefühl ist hier notwendig.

Devot
Wird vor allem in Internet-Chats teilweise als Synonym für Bottom verwendet.

Devotion
Engl. für Hingabe. To be devoted heisst sich etwas gewidmet zu haben.

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