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Pumpen gibt es hauptsächlich für drei
Anwendungsbereiche: Für den Penis, für Brüste und
Brustwarzen sowie für Vagina und Kitzler.
Mit vielversprechenden und übertriebenen Werbeslogans buhlen
unzählige Händler um Kundschaft um jeden Preis … Es
wird der ultimative Riesenpenis, Traumbusen, Monster-Schamlippen,
hemmungslose Geilheit und dauerhafte Potenz versprochen. Aber auch in
der Wellness-Branche werden teure Produkte zur medizinischen
Penisverlängerung, zum Prostata-Training und gegen Frigidität
feilgeboten.
Doch was ist nun wirklich dran, an den Mythen, Versprechen, Halb- und
Unwahrheiten? Wir versuchen, in diesem Ratgeber etwas Licht ins Dunkel
zu bringen und Euch vor einigen Fehlkäufen zu bewahren.
Medizinische Behandlungsmethode
Schon in der Antike wurden, vor allem in der
chinesischen Medizin, Heilpraktiken mit Unterdruck eingesetzt, die als
durchblutungs- und schlackeabbau-fördernd galten. So genannte
Schröpfköpfe wurden erwärmt und auf die Haut, z.B. auf
den Rücken, gesetzt. Die Luft kühlte sich ab und zog sich
zusammen. Somit wurde eine Sogwirkung erreicht, die Blut in die oberen
Haut- und Muskelschichten befördert und lokal den Stoffwechsel
anregt. Auch heutzutage arbeiten einige homöopathische Ärzte
mit der Schröpftherapie.
„Unterdruck“ vs. „Vakuum“
Der für den Menschen erträgliche
Unterdruck liegt bei maximal -1 bar. Als angenehm empfinden es die
meisten Menschen bis -0,3 bar. Ab -0,6 bar wird es schmerzhaft und
führt zu Blutgerinnseln (Knutschflecken) und Lymphaustritten.
Falsch ist es definitiv von „Vakuum“-Pumpen,
„Vakuum“-Therapie oder dergleichenzu reden. Würde man
wirklich Vakuum auf menschliches Gewebe ausüben, würde es
zerplatzen und das Blut würde aufgrund des herabgesetzten
Siedepunktes zu Kochen beginnen. Da viele „Fachhändler
für Sexspielzeug“ mit Begriffen dieser Art werben, scheinen
sie sich nicht mit ihren Produkten zu identifizieren. (Wikipedia: Vakuum)
Penispumpen
An erster Stelle möchten wir auch gleich mit
einem Klischee aufräumen. Es ist nicht möglich, durch eine
Penispumpe allein zum Orgasmus zu kommen. Man saugt /melkt auch nicht
den Schwanz leer, was wir letztens in einem Forum gelesen haben. Ein 5
cm längerer Penis ist dauerhaft ohne operativem Eingriff auch
nicht möglich. Die Penispumpe ist ein wirkungsvolles Utensil, um kurzfristig
mehr Volumen und Standkraft in den Penis zu bringen. Durch den
Unterdruck weiten sich die Schwellkörper und werden mehr mit Blut
gefüllt. Derselbe Effekt gilt auch für die
Lymphgefäße. Zudem wird der Rückstrom des Blutes zum
Herzen etwas eingeschränkt. Die Wirkung hält, je nach
Pump-Dauer, für ein paar Minuten oder Stunden an.
In der Werbung, sowie in diversen Fachbüchern und Zeitschriften,
liest man, dass Penispumpen dauerhaft zu einer Penisverlängerung
führen können. Dies konnten wir jedoch, auch nach mehrfachen
Tests, nicht bestätigen. Wir gehen davon aus, dass die
tägliche Anwendung zumindest über mehrere Monate
Voraussetzung für einen kleinen Behandlungserfolg ist. Wir stellen
von daher insbesondere die reißerischen Werbeversprechen der
Sexshops sehr in Frage.
Penispumpen sind viel mehr ein interessantes und prickelndes
Sexspielzeug alleine oder mit dem Partner. Es ist schon beachtlich, wie
weit man den Penis aufpumpen kann. Das der Penis ca. 5 cm länger
und 3cm dicker wird ist keine Seltenheit. Das größere
Volumen des Penis sieht nicht nur gut aus, sondern dürfte auch bei
der Partnerin beim Sex gefallen finden.
Interessant ist übrigens, dass man(n) mit der richtigen Pumpe ganz
ohne visuelle und mechanische Reizung eine Erektion herbeiführen
kann. Dies ist insbesondere für Männer interessant, die
alters- oder stressbedingte Potenzprobleme haben.
Eine wichtige Begleiterscheinung bei Penispumpen ist, dass die
Empfindlichkeit je nach Dauer der Anwendung reduziert wird. Ein
Orgasmus dauert zunehmend länger – was sich jedoch positiv
auf die Leistungsfähigkeit beim Sex auswirkt. Frau bekommt beides:
Einen dickeren Penis und einen ausdauernden Mann. ;-)
Was muss man beim Einkauf von Penispumpen beachten?
Der Aufbau von Penispumpen ist immer gleich: Ein
Peniszylinder aus Glas, Acrylglas oder PVC (auch Kolben genannt) wird
mittels eines Schlauches mit einer Handpumpe verbunden. Der Penis wird
in den Zylinder eingeführt und die Luft mit einem Pumpballon oder
einer Scherengriffpumpe abgesaugt. Es gibt auch elektrische Pumpen, die
die Pumparbeit etwas erleichtern.
1. Das Wichtigste ist der Zylinder. Absolut albern sind die
übertriebenen Maße der meisten Sextoys. Man(n) bekommt
teilweise Minderwertigkeitskomplexe, wenn der Penis-Zylinder 30 cm lang
ist und einen Durchmesser von 7 cm hat. Was auch immer die Hersteller
zu solchen amerikanischen Wunschmaßen treibt - wir sehen dort
keinen offensichtlichen Grund. Im Gegenteil! Die Pumpe ist unhandlich,
am Eingang oft undicht und sie zieht die empfindliche Hodenhaut mit
hinein (Was sehr schmerzhaft werden kann). Große Zylinder
müssen zudem stets mit einer Hand festgehalten werden.Von daher
raten wir zu Zylindern mit maximal 4-5 cm Durchmesser und 18-24 cm
Länge.
Wichtig ist auch, dass der Eingang des Kolbens abgerundet ist. Ein
Dichtgummi ist nicht zwingend notwendig, wenn der Durchmesser bei 4-5
cm liegt.
2. Als Handpumpe sollte man stets einer Scherengriffpumpe wählen.
Die Pumpballons ermüden die Handmuskulatur sehr schnell und sind
auch nicht so wirksam, da sich das Material (Gummi oder Weichplastik)
nicht richtig zurückziehen kann. Ballonpumpen machen eher Sinn,
wenn man Druck aufbauen will (z.B. bei Blutdruckmanschetten), wir
wollen doch aber den Druck reduzieren –dafür eignen sich die
Handballons eher schlecht.
Wir empfehlen unbedingt, auf Produkte mit Druckmesser
zurückzugreifen. Denn nur so lässt sich der Druck wirklich
kontrollieren und man kann Druck-Unfälle vorbeugen.
3. Der Verbindungsschlauch ist ein oft vernachlässigtes, aber aus
hygienischer Sicht wichtiges Element. Denn man saugt während des
Abpump-Vorganges unweigerlich Gleitmittel und ggf.
Körperflüssigkeiten in den Schlauch. Viele Penispumpen werden
mit einem gewendelten Schlauch (wie beim Staubsauger) verkauft. Ist der
Schlauch nicht glattwandig, lagern sich die
Flüssigkeitsrückstände ab und bilden idealen Boden
für Keime und Pilze. Deshalb sollte der Schlauch glatt sein.
4. Was auch wichtig ist, dass keine feststehenden Ringe am Eingang der
Pumpe angebracht sind und der Eingang auch nicht schmaler im
Durchmesser wird. Es kann ansonsten passieren, dass der Penis nicht
mehr herauszubekommen ist. Dahilft dann nur der Seitenschneider oder
Notarzt.
Natürlich ist es klar, das hochwertige Pumpen etwas teuerer sind,
aber wenn man darauf hinspart, tut man sich einen deutlich
größeren Gefallen, wenn man schmerz- und unfallfrei den
Unterdruck genießen kann.
Zwei wichtige Utensilien sollten auch gekauft werden: Gleitmittel auf Wasserbasis und Reinigungstücher (z.B. Kleenex-Box)
Wie wendet man eine Penispumpe richtig an?
Wir haben unzählige Pumpen ausprobiert und
getestet. Wir möchten an dieser Stelle gerne unsere Erfahrungen
weitergeben …
Wie eine Penispumpe gefahrenlos benutzt wird, erklären uns die
Erotikverkäufer nicht. In den meisten Fällen sucht man auch
eine Gebrauchsanweisung oder Gefahrenhinweise vergebens. Die
größte Gefahr ist, wenn zu stark und zu lange gepumpt wird:
Es sickert Lymphflüssigkeit in die empfindlichen Weichteile und
lagert sich zum Beispiel im Gewebe der Vorhaut ab. Es entsteht ein
großer, flüssigkeitsgefüllter Kranz unter der Eichel,
der Anfänger in Schrecken und Panik versetzt. Außerdem ist
eine stundenlange Taubheit des Penis keine Seltenheit.
Von daher ist die richtige Technik wichtig, um entspannte und erotisierende Momente zu erleben:
1. Man(n) sollte ganz in Ruhe und ohne Zeitdruck, bzw. ohne dem
Gedanken, es könne jemand ins Zimmer hereinplatzen,
experimentieren. Männer sollten auch zunächst ohne Partnerin
rumprobieren.
2. Bevor es losgeht, sollte man sich der Haarpracht entledigen. Mit
einer Schere oder dem Langhaarschneider sollten die Schamhaare
mindestens auf einenZentimeter (besser weniger) gestutzt werden.
Ansonsten gelangt Luft in den Zylinder und der Unterdruck fällt
immer wieder zusammen.
3. Man setzt sich auf einen Stuhl oder nimmt eine halb liegende
Position, mit leicht erhöhtem Oberkörper ein. Den Rücken
kann man z.B. mit Bettdecken und Kopfkissen unterstützen. In
Griffweite sollten Gleitmittel und eine Kleenex-Box (oder
Papiertaschentücher) stehen. Sinnvoll ist es, auch ein Handtuch
unter sich zu legen.
Neben der Entspannung ist aber auch etwas Ablenkung von der Pumpe
wichtig. Unterstützend kann z.B. ein Erotikfilm oder eine
Slideshow mit Erotikbildern am PC sein. ;-)
4. Man sollte den Penis mit viel Gleitmittel auf Wasserbasis einreiben.
Gleitmittel dichtet v.a. in der Anfangszeit den Eingang des Zylinders
ab und verhindert das Einsaugen von Luft. Zudem macht es die Haut
geschmeidiger und verhindert, dass die Haut einreißt. Auf gar
keinem Fall sollten Massageöle oder ölhaltige Massagemittel
genommen werden, da diese den Kunststoffzylinder und Dichtungen
angreifen.
Anschließend die Finger mit Taschentüchern trocknen, sonst wird’s glitschig.
5. Dann geht es los: Den Zylinder über den Penis stülpen
– Dabei ist es unerheblich, ob er schon erigiert ist. Die Pumpe
saugt ihn schon steif. Dann langsam mit dem Pumpen beginnen. Sinnvoll ist es auf jeden Fall,
mittels eines Druckanzeigerskontrolliert zu
saugen. Bleibe zunächst unter dem grünen Strich und pumpe
stets nach, wenn der Penis „ausfährt“. Ist kein
Druckanzeiger an der Pumpe, gilt der Leitsatz „Weniger ist
mehr!“.
6. Nach ca. 10 Minuten sollte der Zylinder durch die Peniswurzel
abgedichtet sein und man kann beginnen, etwas stärker zu pumpen.
Es sollte ein Spiel zwischen starkem und schwachem Sog sein und man
sollte stets zwischen roter und grüner Linie liegen. Für
wenige Sekunden kann die rote Linie auch überschritten werden,
bzw. bis an die Schmerzgrenze gepumpt werden. Dabei ist jedoch
zubedenken, dass nach wenigen Sekunden die Lymphbahnen aufbrechen! Das
sollte nicht über mehrere Minuten geschehen – egal wie
erregt man ist!
Zwischenzeitlich kann durch aus auch masturbiert werden. Der Penis hat nun seine maximale Größe erreicht.
7. Nach weiteren 10-15 Minuten ist unbedingt eine 5-10-minütige
Pause angesagt. Der Penis sollte gleichzeitig mit frischem Blut
versorgt werden, indem man ihn von der Wurzel bis zu Eichel unter
leichtem Zug Richtung Eichel massiert (den Penis melken).
8. Dann kann es beliebig oft im Intervall 15 min Pumpen und 10 min
Pause weitergehen. Die meisten Leute pumpen ½ bis maximal 2
Stunden lang.
Die Schwellung des Penis geht, je nach Dauer, nach ca. 1-8 Stunden
wieder zurück. In dieser Zeit wird die Lymphflüssigkeit
abgebaut und das Blut aus den Schwellkörpern wieder dem
Blutkreislauf zugeführt.
Welche Gefahrenhinweise sollten beachtet werden?
Entgegen den Bildern der amerikanischen Seite www.tigerpumping.com
möchten wir Euch den Tipp geben, es nicht mit dem Pumpen zu
übertreiben. Erspart Euch lieber den peinlichen Gang zum Arzt und
beherzigt folgende Ratschläge:
- Niemals dauerhaft zu stark pumpen
- Zwischendurch immer gucken, ob der Penis „ok“ ist.
- Keine stundenlange Dauerbehandlung ohne Pausen machen
- Nicht täglich den Penis aufpumpen, sondern nur max. 3 Mal pro Woche
- Stets durch Masturbieren und Massieren für Durchblutung des Penis sorgen
- Nicht dauerhaft einen Penisring tragen, sondern in den Pumppausen entfernen
- Penis sollte stets warm sein
Wir raten auch nicht dazu, sogenanntes
"Ballpumping" zu betreiben, indem man den Hodensack aufpumpt. Wir
können die Gefahren für Impotenz und andere bleibende
Schäden nicht abschätzen.
Erste Hilfe Maßnahmen
Wenn man zu lange und zu stark saugt, kann es zu
Komplikationen kommen. Dies ist insbesondere bei Pumpen zu beobachten,
wo keine Druckkontroll-Anzeige angebracht ist.
Man sollte sofort mit dem Pumpen aufhören bei :
- Taubheit des Penis
- Anschwellen des Peniskranzes
- Sonstige Schwellungen
- Platzen kleiner Äderchen (Es entstehen Blutergüsse)
- Feine Risse
Anschwellen des Peniskranzes (Vorhaut)
Unbeschnittene Männer haben bei zu starkem und zu langem Pumpen
das Problem,dass in der Vorhaut Lymphflüssigkeit abgelagert wird.
Es entsteht ein verdickter Ring unter der Eichel. Auf amerikanischen
Seiten liest man diesbezüglich von einem Donut.
Eine kleine Anschwellung ist nicht schlimm und zieht sich binnen
weniger Stunden zurück. Ab ca. einem halben Zentimeter rund um den
Penis herum, sollte für mind. 6 Stunden ein Druckverband (ohne
Kompresse) angelegt werden, der das Liquor wieder in das Gewebe presst
(Dabei an die Öffnung zum Wasserlassen denken).
Belässt man den Penis ohne Druckverband, wird diese
Flüssigkeit nur sehr langsam vom Körper abgebaut und sorgt
für Schmerzen und Unansehnlichkeit.
Taubheitsgefühl im Penis
Dass die Empfindlichkeit des Penis vermindert wird, ist normal. Der
Grund dafür ist, dass Nervenbahnen durch den hohen Druck etwas
komprimiert werden. Wurde mit zu hohem Druck und zu lange gepumpt, ist
das Taubheitsgefühl verstärkt, vergeht aber in den
nächsten 1-3 Stunden wieder. Wir raten vor einer weiteren
Anwendung der Pumpe ab. Durch Masturbieren oder eine warme Dusche kann
die die Sensibilität wieder angeregt werden.
Haut-Risse
Kommt es zu feinen Rissen in der Haut, schafft man schnell mit
Bepanthen-Wundheilsalbe aus der Apotheke Abhilfe. Um Entzündungen
vorzubeugen, sollte auf Sauberkeit, insbesondere nach dem Urinieren,
geachtet werden.
Blutergüsse
Den Penis unter laufendem Wasser kühlen.
Mit Heparin- oder Hirudin-Salbe unterstützt man die Haut, die
kleine innere Verletzung zu heilen. Die Salbe sollte stetig
nachgeschmiert werden.
Vagina-und Klitorispumpen
Mit Pumpen für Vagina und Klitoris ist das so
eine Sache… Entgegen vieler Männerfantasien, hat ein
Großteil der Frauen kein oder nur geringes Interesse am
„Muschi aufpumpen“, „Schamlippen lang
ziehen“und „Kitzler raussaugen“. Es kostet den
Männern etwas Überredungskunst, Sextoys dieser Art in
Anwendung zu bringen – Umso wichtiger ist es, dass es schon beim
ersten Mal nicht weh tut und oder die Muschipumpe wegen schlechter
Wirkung in der untersten Schublade verschwindet. Wir möchten Euch
hier unsere Erfahrungen zusammentragen …
Eine Pussypumpe oder ein Clit-Sucker kann entgegen vieler
Versprechungen allein keinen Orgasmus bewirken. Auch wenn uns die
Wellness- und Erotikindustrie einredet, dass man diesen oder jenen
Pussysauger kaufen solle, um neben extasischen Lustgenuss auch
Frigidität (Unlust) und Durchblutungsstörungen zu
bekämpfen, sieht die Praxis ganz anders aus.
Pussypumpe
Pussy-Pumpen sind durchaus als Vorspiel geeignet
und sorgt für neuen Wind im Sexualleben. Die optischen
Veränderungen empfinden insbesondere die Männer sehr
erregend. Das empfindliche Schamlippengewebe wird stärker
durchblutet und reagiert empfänglicher auf mechanische Reize. Die
Anwender sollten aufgrund der Werbung die Erwartungen nicht zu hoch
ansetzen und den Pussysauger vielmehr als Spielzeug ansehen.
Während es bei den Penispumpen durchaus taugliche Systeme gibt,
haben sich vor allem einige Billig-Exemplare unter den Namen
Pussy-Sucker oder Vagina-Sucker breit gemacht, die kaum Aussicht auf
eine befriedigende Unterdruck-Massage geben. Keiner der Pussysauger ist
entgegen der Werbeversprechen anatomisch korrekt geformt. Die meisten
Schalen sind nicht anpassungsfähig genug, die Dichtlippen sind zu
hart und auch aus hygienischen Gesichtspunkten lassen sie sehr zu
wünschen übrig.
Anleitung:
Um eine optimale Abdichtung zu gewährleisten, gilt bei der
Anwendung von Pussysaugern generell, dass die Schamhaare der
großen Schamlippen zunächst gestutzt oder abrasiert werden.
Außerdem empfehlen wir, sie reichlich mit wasserlöslichem
Gleitgel einzureiben. Dann setzt man die Saugglocke passgenau auf die
Schamregion und presst sie fest. Der Absaugvorgang sollte langsam
gesteigert werden. Wir empfehlen bei max. -0,5 bar zu bleiben –
Die Saugglocke sollte fest sitzen, aber nicht wehtun. Nach fünf
Minuten dürften erste Ergebnisse sichtbar werden: Die kleinen und
großen Schamlippen treten gut erkennbar hervor. In diesem Stadium
sollte der Saugvorgang noch nicht abgebrochen werden, aber der
Unterdruck leicht vermindert werden. Von nun angenügt ein ganz
leichter Unterdruck.
Nach ca. 10 Minuten kann die Muschipumpe abgenommen werden und die Haut
hat sich schon mit Blut- und Lymphflüssigkeit gefüllt. Es
sollte nun ein fünfminütige Pause eingelegt werden – In
dieser Zeit kann mit dem Ergebnis herumgespielt und die geschwollene
Pussy liebkost werden. Bereits jetzt sollte eine Zunahme des
Reizempfindens spürbar sein. Wiederholt das Saugspielchen noch 2-4
Mal, dann haben die Schamlippen vorerst ihre Maximalgröße
erreicht. Da die Anwendung ein paar Stunden dauern kann, bis sichtbare
Veränderungen auftreten, empfiehlt sich auch hier etwas Ablenkung
mit einem Partnerspiel, Fernsehen oder Ähnliches.
Clitoris-Pumpe
Anhänger von Pussypumpen haben auch meistens
Interesse an Klitorispumpen. Blut und Lymphe gelangen nur punktuell in
den Kitzler, der dann sogar, je nach Dauer der Behandlung, wie ein
kleiner Mini-Penis aus der Klitorisvorhaut rausguckt. Der Kitzler ist
so „schutzlos ausgeliefert“ und bereit für heiße
Oralspiele.
Die meisten Klitorissauger haben sich nach vielen Tests mit mehreren
Probandinnen als unpraktisch erwiesen. Sie sind oft zu groß und
pressen zu stark auf die Nerven und Blutgefäße der
Schamlippen oder fallen einfach ab, da sie nicht richtig halten.
Anwendung:
Auch wenn ein Anfeuchten der Klitoris nicht zwingend ist, macht es zu
Beginn der Anwendung Sinn, sie mit wasserlöslichem Gleitmittel
oder Speichel zu befeuchten, um das Austreten der Clitoris aus der
Vorhaut zu erleichtern. Außerdem hält der Kolben bei
niedrigem Unterdruck besser und fällt nicht ab.
Zieht nun die vier Schamlippen so weit es geht auseinander und setzt
nun den Zylinder so auf die Klitoris, dass sie absolut mittig ist.
Beginnt dann langsam mit dem Absaugen, es darf nicht wehtun. Da die
Klitoris-Region extrem empfindlich ist, sollte maximal mit -0,3 bar
gepumpt werden. Die Kitzler-Region ist sehr anfällig auf dem
Austritt von Lymph-Flüssigkeit - also bitte nicht mit dem Saugen
übertreiben!
Nach 5 Minuten guckt die Klitoris schon aus der Vorhaut heraus.
Behaltet den Druck bei und zieht bei Benutzung den Schlauch ab,
der Zylinder hält nun von alleine. Nach 10-15 Minuten ist es Zeit,
sich das Ergebnis anzuschauen und eine kleine Oralsex- und
Verwöhnpause einzulegen. Nach 5 Minuten kann es dann weiter gehen.
Benetze die Clit wieder mit Gleitmittel.
Dieses Procedere kann wie beim Pussysauger, je nach Belieben, durchaus eine halbe bis zwei Stunden dauern.
Brust-und Brustwarzenpumpen
Da viele Frauen unter (ihrer Meinung nach) zu
kleinen Brüsten „leiden“, gibt es einige Brustsauger,
um sich einen Traumbusen zu formen. Leider haben alle
diesbezüglichen Testsversagt. Es war uns nicht möglich die
Busensaugschalen dauerhaft an den Brüsten festzusaugen. Es wurden
weder anregende Gefühle noch in irgendeiner Art und Weise
Spaß ausgelöst.
Anders sieht es bei den Brustwarzenpumpen aus – Sie sind sehr
interessant. Große Nippel sehen nicht nur gut aus, sondern
fühlen sich auch gut an. Viele Männer denken, Nipplesucker
wären ausschließlich ein Frauenspielzeug, doch weit gefehlt
– Männer, die sich intensiver mit ihrem Körper
beschäftigen, haben sicherlich festgestellt, dass auch sie sehr
empfänglich auf Stimulation der Brustwarzen reagieren.
Brustwarzenspiele sind in der harten und soften SM-Szene schon seit
Ewigkeiten für Mann und Frau gleichermaßen nicht mehr
wegzudenken. Insbesondere der Wechsel mit starker und schwächerer
Sogwirkung ist sehr anregend. Da an der Brustwarze zahlreiche
Drüsen münden, gilt auch für Nippelsauger, dass die
Benutzung mit Bedacht erfolgen sollte.
Anleitung:
Zuerst die Brustwarzen mit wasserlösl. Gleitmittel, Wasser oder
Speichel befeuchten. Dann halten die Nippelsauger besser und die Haut
ist elastischer. Man sollte zunächst langsam beginnen und die
Zylinder in Etappen so festansaugen, wie es geht. Je nach Neigung bis
zur Schmerzgrenze oder darüber hinaus. Dann den Luftdruck wieder
ausgleichen, dass der Zeiger zwischen roter und grüner Linie
steht. Diese Einstellung kann für ca. 10 min beibehalten werden.
Grund: Man saugt die Brustwarzen so fest es geht in die
Nippelzylinder– Die Brustwarzen dichten sie dann ab, um ein
aufbrechen von Lymph-Kapillaren und Brustdrüsen zu vermeiden,
sollte der Druck für die Dauerbehandlung nicht zu hoch
gewählt werden.
Es gibt auch kleinere Brustwarzensauger, mit denen man durchaus
ausprobieren kann, ob einem der Einsatz von Nippelsaugern zusagt.
Jedoch ist der Unterdruck nicht regelbar und der Austritt von
Gewebsflüssigkeit ist keine Seltenheit.
Hinweise: Männern mit Brustbehaarung sollten sich vor Beginn der Behandlung um die Brustwarzen herum enthaaren.
Manchmal sind Brustwarzen nach dem Saugen trocken und rissig, da hilft Lanolin-Salbe, die stillende Mütter verwenden.
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