Sex-Lexikon L

Sexlexikon

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Lexikon-L1Lack

Fetisch, welcher sehr oft bei Sado-Maso-Spielen verwendet wird. Die Erregung erfolgt meist durch einen bestimmten Gegenstand (z.B. spezielle Kleidung aus Lack, getragene Unterwäsche, Rohrstock, Peitsche, Ketten, Militärstiefel, Folterkammer-Gegenstände usw.) Der Fetisch soll möglichst raffiniert und originell sein, das fängt mit schwarzen Dessous, Strapsen, Korsetts und hochhackigen Schuhen an und geht bis zu Ganzkörper-Outfits aus Lack.

Lexikon-L2Latex

Latex-Fans erregt es, wenn sie sich Fotos oder Pornofilme ansehen, in denen diese Material vorkommt.
Sie sind fasziniert und euphorisch, wenn sie den Stoff riechen, lecken und erspüren können.

Latex-Anzüge sitzen auf dem Körper wie eine zweite Haut. Mit ihnen hat man das Gefühl, angezogen und doch nackt zu sein.
Sie verhüllen und zeigen trotzdem alles. Auch wenn der Mensch direkt berührt wird, bleibt durch die Latex-Kleidung ein Abstand gewahrt.
Wer bei anderen Latex mag, muss nicht unbedingt selber gern Latex tragen. Einige bekommen nämlich dabei keinen Kick, sondern Ausschlag.Wer eine Latex-Allergie hat, kann es ersatzweise mit Lycra versuchen, da es ähnliche Eigenschaften aufweist.

Nach Gebrauch sollte der Latex-Anzug mit Wasser abgewaschen, dann geölt, gepudert oder mit Hilfe von Silikon konserviert werden. Auf die Pflege sollte grossen Wert gelegt werden, denn Latex-Klamotten sind sehr teuer.Viele verheimlichen ihre Latex-Vorliebe innerhalb ihrer festen Beziehung.
Grund: Wenn der Partner die Liebe nicht teilt oder Angst hat, dass der Lover das Fetisch geiler findet als den Menschen darin, gibt es ernsthafte Probleme.
Je nach dem, wie stark die Fixierung auf das Fetisch-Objekt verankert ist, gibt es drei mögliche Lösungen: Trennung; Kompromiss-Bereitschaft- mal mit, mal ohne Latex – oder totalen Verzicht üben.

Lexikon-L3Liebesspiel

ältestes Spiel des Menschen, das gesamte Liebesspiel deutet auf die Paarung hin. Und es ist sogar älter als die Menschheit selbst, denn auch Tiere haben ein bestimmtes Liebesverhalten. Das Spiel beginnt lange vor dem eigentlichen Vorspiel und drückt sich beim Menschen in Kleidung, Blicken, anregenden Gesprächen, Mimik und vielen anderen Verhaltensweisen aus. Der potentielle Partner soll dadurch sexuell gereizt und stimuliert werden; wobei der Akt selbst nur nur einen kleinen, wenn auch sehr wichtigen Teil des gesamten Liebesspiels darstellt.

Libido

Umschreibt die Lust, seinen sexuellen Appetit zu stillen. Man darf ihn aber nicht mit Potenz verwechseln. Denn die Lust kann vorhanden sein, während jedoch die Fähigkeit fehlt, seinen Trieb und seinen Partner zu befriedigen. Die Libido, der Geschlechtstrieb und die Potenz führen dazu, dass jeder Mensch einen Sexualrhythmus hat. Dieser bewirkt, dass er in gewissen Zeitabständen Sex braucht. Entwickelt sich in einer Partnerschaft eine zu hohe Diskrepanz, besteht die Gefahr, dass der aktivere Partner immer anspruchsvoller wird, während der passivere sich mehr Ruhe wünscht und sich notfalls in irgendwelche fiktiven Krankheiten (Kopfschmerzen, Migraene….) flüchtet, um dem Akt zu entgehen.

Lexikon-L4Lockstoffe

Im sexuellen Erregunszustand werden vom menschlichen Körper sogenannte Sexuallockstoffe (Pheromone) abgegeben,die auf die Sinne des potentiellen Sexualpartners einwirken und dessen Liebesbereitschaft erhöhen. Diese Lockstoffe lassen sich inzwischen auch künstlich herstellen und geben sowohl Damen- als auch Herrendüften das gewisse Extra. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Personen,welche ein mit Sexuallockstoffen angereichertes Parfüm benutzen, bessere Chancen bei ihren Sexualpartnern haben. Durch die Verwendung von Pheromonen laesst sich so auf das Unterbewussein des Gegenübers einwirken.

Lubrikation

Im medizinischen Sinne wird dieser Begriff für das Feuchtwerden (Glattmachen) der weiblichen Scheide angewandt. Die Lubrikation erfolgt durch die Scheidenhaut während der Erregungsphase des Geschlechtsverkehrs und ermöglicht das Eindringen des errigierten Gliedes.

Lexikon-L5Lusttropfen

Ein wenig Samenfluessigkeit, auch „Freudentropfen“ genannt, die schon vor dem Erguss herauskommt und einen kleinen Tropfen auf der Eichel bildet. Dieser Tropfen hat schon bei so manchen „natürlichen“ Verhütungsmethoden wie dem früher sehr beliebten Coitus Interruptus für unerwünschte Überraschungen gesorgt.

Lutschkomplex

Dieser Komplex zielt auf das reine Lutschen ab und ist nicht mit Geschmack zu vergleichen. Einer der ersten Kontakte des Menschen ist, der mit der Mutterbrust, an der er lutscht, saugt und trinkt. Viele Ersatzhandlungen des Menschen, wie z.B. das Rauchen und Küssen führen auf das Lutschen an der Brust zurück.

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