Sex-Lexikon P

Sexlexikon

Sexlexikon P

Päderast

Person, welche sexuell auf kleine Jungs steht.

Paedophilie

Eigentlich „kinderliebend“ (aus dem griechischen), in diesem Falle aber eine krankhafte „Kinderliebe“. Ein pädophiler Mensch findet seine sexuelle Erfüllung mit und bei Kindern jeder Altersklasse.

Lexikon-P1PC-Muskel

Beim G-Punkt Orgasmus, welcher oft als „Höhepunkt der Höhepunkte“ bezeichnet wird, ziehen sich die Scheidenmuskeln rhythmisch zusammen. Genauer gesagt ist dies der PC-Muskel (Pubococcygeus-Muskel), dieser Muskel, der bei Mann und Frau vorhanden ist, verläuft vom vorderen Schambein bis zum Steissbein und liegt ca. 2-3 cm unter der Haut.

Der PC-Muskel wird vom Pudendusnerv angereizt, der die Erregung des Scheideneingangs, der Schamlippen, des Kitzlers und Anus wahrnimmt und diese Signale zum Gehirn weitergibt. Ausserdem ist dieser Nerv wie bereits erwähnt für das rhythmische Zusammenziehen beim Orgasmus verantwortlich. Dieser Muskel ist leider bei den meisten Frauen sehr schwach ausgebildet. Das haben schon die Männer im Altertum erkannt und ihre Frauen aufgefordert, diesen Muskelzu trainieren…­ mit Erfolg. Die in ihren Ursprüngen 2000 Jahre zurückliegende indische Liebeslehre Kamasutra nennt unter ihren Künsten die Scheidengymnastik und bezeichnet die Frau, deren Scheide so kräftig ist, dass sie damit einen Penis festhalten kann, hochachtungsvoll „Nussknackerin“.

Penetration

Eindringen des männlichen Gliedes in die weibliche Scheide, der Begriff beinhaltet gleichzeitig auch etwas Männlich-Kräftiges, überlegenes, welches beim Durchdringen der Vagina seitens des Penis zweifellos gegeben ist.

Perversion

Spielarten der Lust, zum Beispiel Fetischismus oder SM. Pervers bedeutet wörtlich (aus dem lateinischen) eigentlich „verdreht“, meint aber eine krankhafte sexuelle Neigung. Ab wann eine sexuelle Vorliebe allerdings als krankhaft gelten muss, ist nach wie vor Definitionssache und von gesellschaftlichen Umständen und Entwicklungen abhängig.

Lexikon-P2Phallussymbol
Gegenstände, die auf Grund ihres Rufes oder ihrer Formgebung eine Assoziation zum männlichen Glied darstellen. (Zigaretten, Flaschen, Eis am Stiel, Bananen, Lutscher, Spargel, Gurken, Kerzen…) Das Pendant dazu sind Vulva-Symbole (Mund, Pflaumen, Erdbeeren, Blüten), eine Vereinigung männlicher und weiblicher Symbole findet z.B. dann statt, wenn ein Schwert in eine Scheide, ein Schlüssel ins Schloss oder ein Stössel in einen Mörser eingefügt wird. In Sexualität und Traumwelt sind den Fantasien keine Grenzen gesetzt.

Pollution

Nächtliche Samenergüsse, die zumeist bei Jungs in der Pubertät auftreten. Aber auch erwachsene Männer, die selten Sex haben oder durch stark anregende Träume „verführt“ werden, können noch im Schlaf Ergüsse haben. Alles in allem ein normaler Vorgang des Körpers.

Lexikon-P3Polygamie

Der Gegensatz von Monogamie (Einehe, die häufigste in westlichen Industrieländern vollzogene Lebensgemeinschaft) ist Polygamie und bedeutet „Vielehe“. Bei uns ist sie verboten, wie in den meisten anderen Ländern auch, nur einige wenige Völker leben sie wirklich, da sie nicht nur emotional zu einigen Schwierigkeiten führen kann.

Poppers

Die Schwulen lieben sie besonders – die aphrodisierende, anregende Droge Poppers. Poppers sind künstliche Chemiedrogen und sollen stark stimulierend wirken. Von dem Genuss ist allerdings abzuraten, da Nebenwirkungen wie Herzinfarkt und Hirnschaden dramatisch sind.

Pornografie

Der Gesetzgeber hält sich bedeckt, wenn es um die Definition dieses Begriffes geht. Zu verwaschen sind dieErläuterungen im Gesetzbuch, als dass nicht fast jeder, der Pornos vertreiben möchte, eine Lücke in eben diesem finden kann. Verboten ist in Deutschland, Pornografie minderjährigen zugänglich zu machen, was natürlich insbesondere im Internet eine echte Herausforderung darstellt. Generell versteht der Gesetzgeber unter Pornografie „hardcore“, das heisst die „realistische“ Darstellung eines Sexaktes.

Lexikon-P4Potenz

Fähigkeit des Mannes, den Koitus zuvollziehen, wobei ein Mann potent aber dennoch nicht zeugungsfähig sein kann. Eine gute Potenz setzt eine intakte Libido und die Fähigkeit zur Errektion, Ejakulation, zum Orgasmus und zur Befriedigung voraus. Wer häufig Geschlechtsverkehr hat und schon in jungen Jahren damit begann, hat beste Chancen auch im fortgeschrittenen Alter potent zubleiben. Potenz lässt sich erlernen und durch Training erhalten, wobei dieses Training mangels eines Partners durch Masturbation aufrechterhalten werden kann.

Priapismus

Schmerzhafte, länger andauernde Versteifung des männlichen Gliedes. Besteht diese Versteifung länger als zwei Tage, kann sie zum Verlust der Errektionsfähigkeit führen. Eine schnelle ärztliche Beratung ist beim Priapismus ratsam.

Sexlexikon – Übersicht