Sex-Lexikon S

Sexlexikon

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Lexikon-S1Sadismus

Der berühmte Marquis de Sade mit seinen grausamen Sexspielen stand Pate für die Bezeichnung dieser sexuellen Neigung. Ein Sadist ist jemand, der Lust daraus schöpft andere Menschen zu beherrschen, zu fesseln, zu quälen oder ihnen Schmerzen zuzufügen. Die Spannweite ist gross, nicht jeder „Sadist“ empfindet Freude daran, andere zu schlagen oder zu peitschen.

Sandwich-Sex

Die sexuelle Vereinigung von drei Personen, welche sich gleichzeitig anal und vaginal penetrieren. Dies ist in allen erdenklichen Kombinationen möglich, da auch Frauen einen so genannten Umschnallpenis benutzen können, um ihre/n Partner/in zu penetrieren.

Lexikon-S2Schamhaare

Behaarung im Genitalbereich, welche erst während der Pubertät wächst. Die Behaarung des Menschen ist eines der letzten ungelösten Rätsel. Warum unterscheiden sich Mann und Frau so grundsätzlich in ihrer Behaarung? Männer können eine Glatze bekommen, bekommen einen Bart und haben oft Haare auf der Brust, bei Frauen trifft dies alles nur sehr selten zu. Warum hat man Haare im Genitalbereich und nicht an den Händen, warum ist die Schambehaarung der Menschen so unterschiedlich (dicke, lange, kurze, dünne Haare), alles Fragen, auf die Wissenschaftler bis heute keine Lösung gefunden haben.

Schattenliebe

Manche Menschen sind unfähig, sich in eine erreichbare Person zu verlieben. Sie verlieben sich in eine berühmte Persönlichkeit oder in einen Menschen, den sie im Vorbeigehen sehen. In solchen Fällen spricht man von einer „Schattenliebe“. Die Gründe für den Hang zur Schattenliebe können u.a. verdrängte Homosexualität, Narzissmus oder Angst vor dem Geschlechtsverkehr sein.

Scheidendusche

Zur besonderen täglichen Hygiene -allerdings sollte sie nur angewendet werden, wenn es vom Arzt ausdrücklich verordnet wurde. Denn die Scheide ist ein sich selbstreinigendes Organ, und jede andere extreme Form der Reinigung kann die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen. Einige Frauen wenden Scheidenduschen auch an, um den Samen des Mannes nach dem Geschlechtsverkehr aus der Scheide zu spülen – es kann jedoch auch passieren, dass der Samen dadurch erst recht in die Gebärmutter gelangt.

Schlittenfahrt (Chinesische)

Auch chinesische oder finnische Schlittenfahrt genannt. Dies ist eine Sexstellung, bei der die Frau auf dem Rücken liegt, der Mann zwischen ihren Beinen kniet und während er in sie eindringt, ihr Becken hebt. Ihr Po liegt auf seinen Schenkeln und er „fährt mit ihr Schlitten“. In dieser Stellung spürt die Frau ihren Partner besonders intensiv.

Scrotilingus

Lecken des männlichen Hodensacks, was für viele Paare zu einem erotischen Vorspiel gehört. Männern gefällt es, wenn ihre „Kronjuwelen“ zärtlich mit der Zunge verwöhnt werden -schliesslich gehört der Hodensack zu einer stark errogenen Zone. Der Scrotilingus wird meist in Verbindung mit Fellatio ausgeführt.

Lexikon-S3SM (Sadomasochismus)

Trifft ein Mensch mit dominanten sexuellen Neigungen einen Partner mit devoten Neigungen, entsteht daraus häufig eine sadomasochistische Beziehung (siehe auch Masochismus und Sadismus).

Sodomie

Sexuelle Vorliebe für Tiere, früher benutzte man das Wort für alles, was als „pervers“ galt, wie Homosexualität oder Analverkehr.

Spanische Fliege

Das wohl bekannteste Aphrodisiakum aller Zeiten. Gewonnen wird es aus dem gleichnamigen Käfer, der in Südeuropa, Afrika und Asien zu Hause ist. Das Gift wirkt in höheren Dosen lebensgefährlich und kann zu irreparablen Schäden führen; bereits 4 mg gelten als Überdosis.

Lexikon-S4Spanking

Zentrale Praktik des Sadomasochismus, gemeint ist das Schlagen des Partners mit Händen, Peitschen, Gerten, Gürteln oder sonstigem Zubehör.

Spanner

Umgangssprachlicher Ausdruck für den Voyeur.

Steatopygie

Lexikon-S5Für den einen ein hässliches Zerrbild eines herrlich runden und knackigen Po`s, für den anderen die Verkörperung von wahrer Sinnlichkeit. Tritt der Fettsteiss bei afrikanischen Völkern auf, so ist er in unseren Breitengraden nicht sehr oft vertreten. Bis heute weiss man nicht, ob man den Fettsteiss als Krankheit oder einfach nur als Andersartigkeit bezeichnen soll. Teilweise ist er erblich und andererseits durch die Ernährung und die fehlende Bewegung in bestimmten Regionen gezüchtet! Die Fettsteissigkeit ist übrigens in einigen afrikanischen Stämmen nicht ausschliesslich auf das weibliche Geschlecht beschränkt. Man sieht auch viele Männer mit kräftigen, speckigen Hinterteilen.

Swinger Club

Privatclub, in dem sich Einzelpersonen oder Paare zum Gruppensex mit wechselnden Partnern treffen. Es gibt Fetischisten, die ohne das Beisein anderer beziehungsweise ohne anderen beim Sex zuzusehen, keine sexuelle Erregung und Befriedigung mehr erlangen können.

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