Sex-Lexikon T

Sexlexikon

Sexlexikon T

Lexikon-T1Tastsinn

Wenn ein Mensch über keinen Geruchs-,und Geschmackssinn verfügt, so besitzt er immer noch den Tastsinn, der ihn nicht im Stich lässt. Er ist beim Vorspiel und bei der körperlichen Vereinigung von grosser Wichtigkeit. Durch Berührung, Küssen und Streicheleinheiten am ganzen Körper, speziell an den erogenen Zonen, geraten wir in höchste sexuelle Erregung und sogar zum Orgasmus. Die Gefühle werden durch den Druck einer Berührung, durch die Temperatur des Partners und dessen Körperfeuchtigkeit hervorgerufen. Würde man den Tastsinn überall sinnvoll einsetzen, gäbe es weniger frigide Frauen und impotente Männer.

Lexikon-T2Telefon-Sex

Eine Person wird durch sexuelle Gespräche am Telefon stimuliert, diese Neigung ist manchmal so stark ausgeprägt, dass die Person ohne erotische Telefonate keine sexuelle Erfüllung mehr finden kann. Sowohl unter Privatpersonen, als auch über Sex-Hotlines findet der sexuelle Austausch übers Telefon statt. Bei letzterem, wurde schon so mancher Telefonsex-Süchtige in den finanziellen Ruin getrieben.

Lexikon-T3Transsexualitaet

Gefühlte Diskrepanz zwischen biologischen und psychologischen Geschlecht. Die Person fühlt sich im falschen Körper, die moderne Medizin ermöglicht es jedoch inzwischen, das Geschlecht bis zu einem gewissen Grad zu ändern. In Deutschland regelt ein Transsexuellengesetz seit 1981 die Massnahmen für solche Eingriffe und die daraus resultierenden Personenstandsänderungen.

Transvestit/Transe(ugs)

Ein Mann, der sexuelle Lust daraus bezieht, sich als Frau zu „verkleiden“. Transvestiten treten häufig auch an Theatern und in Cabarets als Travestiekünstler auf, doch nicht jeder Travestiekünstler ist auch ein Transvestit. Ebenso ist nicht jeder Transvestit gleichzeitig auch transsexuell.

Triolismus/Triole

Der Geschlechtsverkehr zu dritt wurde schon immer in der erotischen Literatur verherrlicht. Findet er zwischen einem Mann und zwei Frauen statt, so ist bei letzteren meist eine lesbische Komponente mit im Spiel. Die Triole zwischen zwei Männern und einer Frau kommt etwas seltener vor und schliesst homosexuelle Tendenzen ebenfalls nicht aus. Was die Liebespraktiken anbelangt, bieten sich in einer Triole ungeahnte Möglichkeiten, sobald aktive und passive Rollen ausgetauscht und orale, oral-genitale und anale Techniken mit einbezogen werden.

Tripper

Häufigste aller Geschlechtskrankheiten, welche ausschliesslich über Geschlechtsverkehr übertragen wird. Diese Krankheit ist meldepflichtig und wird durch Gonokokken (Bakterienart) hervorgerufen. Die Inkubationszeit beträgt 2 – 8 Tage. Krankheitsanzeichen sind bei Männern eitrige Entzündungen der Harnröhre; ausserdem können die Cowperschen Drüsen wie auch die Nebenhoden mitbefallen sein, was bei Vernarbung zur Sterilität führen kann. Bei Frauen kommt es ebenfalls zu Harnröhren- und Gebärmutterentzündungen sowie zu Schleimdrüsen-Entzündungen. Bei Frauen besteht darüber hinaus die Gefahr, dass die Infektion aufsteigt, was beim Befall der Eileiter ebenfalls Sterilität zur Folge haben kann. Tripper kann allerdings auch symptomlos verlaufen, was bei 50 % der Frauen und 10 % der Männer der Fall ist. Die Krankheit ist meist mit Penicillin gut zu behandeln.

Sexlexikon – Übersicht