Tipps für eine erotische Massage

Tipps für eine erotische Massage

Eine sinnliche Massage ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. Dabei geht nicht nur um die sexuelle Stimulation, sondern auch um das Gefühl der Hingabe, der Nähe und der zärtlichen Berührung. Mit dem „Happy End“ kannst du dir also durchaus Zeit lassen, dann wird die Ekstase umso explosiver sein. Eine erotische Massage ist ein leidenschaftlicher, emotionaler und überaus prickelnder Vorgang. Wenn du ein paar Tipps berücksichtigst, dann wird diese Massage zu einem besonderen und beflügelnden Erlebnis.

Bereite alles gut vor

Erotische Massage

Für eine erotische Massage solltest du dir Zeit nehmen. Erste Grundregel: Schalte das Handy aus! Nichts ist störender als ein ständig bimmelndes Telefon. Drehe im Bedarfsfall die Heizung etwas höher, denn ihr werdet beide über einen längeren Zeitraum nackt sein, da solltet ihr keinesfalls frieren. Dann sorge für gedämpftes Licht und eine angenehme Atmosphäre. Kerzenschein ist hier künstlichem Licht eindeutig vorzuziehen. Eine Duftkerze verströmt ausserdem ein angenehmes Aroma, das die Fantasie ankurbelt. Du kannst auch eine Nachttischlampe mit einem transparenten, farbigen Tuch abdecken, dadurch wird der Lichtschein reduziert und das Zimmer in einen Hauch von Farbe gehüllt. Sanfte Musik, die ihr beide gerne hört, sorgt für die richtige Grundstimmung. Lege ein paar Handtücher auf das Bett oder die Unterlage, auf der du deinen Partner verwöhnen möchtest. Wenn Du möchtest, kannst du das Massageritual mit einem gemeinsamen Bad einleiten oder ihr gönnt euch ein Gläschen Wein zur Auflockerung. Wichtig ist, dass ihr beide zu innerer Ruhe findet, damit ihr diese Zeremonie auch in vollen Zügen geniessen könnt.

Massagekerzen, Gele und Öle

Erotische Massage

Um deinen Liebsten mit einer Massage zu verwöhnen, solltest du ein passendes Massageöl oder Massagegel verwenden, dass auch für erotische Massagen geeignet ist. Diese haben meist einen höheren Fettanteil und ziehen nicht ganz so schnell in die Haut ein, wie kosmetische Pflegeöle. So kannst du wesentlich länger massieren ohne Nachölen zu müssen. Dies kann in bestimmten Situationen durchaus von Bedeutung sein. Massageöle mit Wärmeeffekt regen die Durchblutung an und machen die sensiblen Zonen noch empfindsamer. Dies ist sowohl für Männer als auch für Frauen gleichermassen anregend. Alternativ kannst du auch Öle mit Geschmack verwenden. Diese dürfen nach dem Auftragen auch gerne abgeküsst und abgeleckt werden. So wird die erotische Massage auch noch mit oralen Spielvarianten überaus reizvoll verfeinert. Um der Lust noch einen besonderen Kick zu geben, kannst du auch eine Massagekerze verwenden. Während die Kerze abbrennt, wird das Wachs zu einem flüssigen Massageöl. Dieses kannst du direkt auf den Körper deines Partners tropfen lassen und ihn anschliessend damit massieren. Die Wärme dieses Öls wirkt besonders stimulierend und übt einen ganz besonderen Reiz aus.

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Wenn die Hände zärtlich über den Körper wandern

Erotische Massage

Ziel einer erotischen Massage ist es, langsam Spannung aufzubauen. Du solltest dich also nicht sofort auf die Genitalien stürzen. Der ganze Körper soll verwöhnt werden und jede Berührung sollte ein Prickeln bei deinem Liebsten auslösen. Am besten platzierst du ihn zunächst auf dem Bauch, die Handtücher kannst du unterlegen, um das Bett nicht mit Öl zu tränken. Hauche ihm zärtliche Küsse in den Nacken, flüstere ihm etwas sinnliches ins Ohr, knabbere an seinem Ohrläppchen und fange an, sanft seinen Nacken zu massieren. Er wird jede Berührung von dir geniessen und sich dir vollkommen hingeben. Massiere ihm nun langsam den Rücken und die Schultern. Arbeite dich entlang seiner Wirbelsäule und fahre mit deinen Fingern entlang der Schulterblätter. Verwende genug Öl, damit es auch wirklich gut gleitet. Massagen auf trockener Haut können durchaus unangenehm sein – hier darf es also auch ruhig etwas mehr sein. Massiere ihn lediglich bis zum Ansatz des Pos. Bereits an diesem Punkt wird er sicherlich auf mehr hoffen, doch du solltest ihn noch etwas zappeln lassen und die Spannung weiter aufbauen.

Vom Rücken zu den Füssen

Erotische Massage

Widme dich nun seinen Füssen. Massiere ihm die Fusssohlen und jeden einzelnen Zeh. Streichel über seinen Spann und die Ferse und arbeite dich langsam über die Waden und die Oberschenkel nach oben. Vergiss dabei nicht die Innenseiten der Oberschenkel, denn gerade dieser Bereich ist bei vielen Menschen eine sehr empfindliche erotische Zone. Wie durch Zufall kannst du hier auch schon mal leicht über die Hoden streifen. Du wirst sofort bemerken, wie dein Liebster darauf reagiert. Jetzt kannst du auch ausgiebig seinen Po massieren und kneten. Dies übt auf viele Menschen einen ganz besonderen Reiz aus. Er wird hoffen, dass er sich endlich umdrehen darf – wenn du denkst, dass du seine Rückseite genug verwöhnt hast, dann darf er sich auf den Rücken legen. Und auch hier gilt: Nicht sofort den Genitalien widmen.

Brust und Hüften zärtlich streicheln

Erotische Massage

Mit leidenschaftlichen Küssen kannst du die Massage seiner Vorderseite einleiten. Trage nun das Massageöl auf und streichel zärtlich seine Brust, massiere über seine Rippen und widme dich seinen Hüften. Jeder Zentimeter seines Körpers sollte Beachtung finden, also lasse nichts aus. Sicherlich kann er es kaum noch erwarten, dass du ihn endlich an seinen entscheidenden Stellen massierst. Wann dieser Zeitpunkt gekommen ist, bestimmst allerdings nur du! Lass ihn ruhig ein bisschen betteln – mach dir aber auch bewusst, dass er dich bei einer umgekehrten Massage genauso zappeln lassen wird. Genau das macht ja den besonderen Reiz aus.

Happy End auf vielen Wegen

Erotische Massage

Natürlich kommt auch irgendwann der Moment, an dem du dich seinem besten Freund widmen möchtest. Trage das Massageöl auf, und fange an ihn zunächst flüchtig zu berühren. Du kannst dich auch zunächst mit seinen Hoden beschäftigen oder du verwöhnst beides gleichzeitig. Massierende Berührungen in Kombination mit oralen Stimulationen sind für deinen Partner sicherlich ein Hochgenuss! Viele Menschen mögen es auch direkt am Anus massiert zu werden. Arbeite dich zu diesem Punkt vor. Falls du unsicher bist, wird dir die Reaktion deines Liebsten sofort zeigen, ob er es mag oder eher nicht. Ein kleiner Tipp: Der Damm zwischen Hoden und Anus, das Perineum, ist eine besonders empfindliche und anregende Stelle, die häufig vernachlässigt wird, obwohl es sich lohnt, gerade diese Region zu stimulieren. Nun liegt es an dir, wie du ihn erlösen möchtest. Du kannst ihn bis zum Höhepunkt massieren, du kannst ihm oral Erleichterung verschaffen oder Du setzt dich einfach auf ihn und bringst ihn so zum Explodieren. Es liegt ganz bei dir!

Ein Tipp am Rande

Wenn du dir nicht sicher bist, wie fest du den Körper deines Partners massieren sollst, fange erst einmal ganz sanft an. Frage ihn, an welchen Stellen er mit mehr Druck massiert werden möchte. Jeder Mensch reagiert individuell, so kann es gut möglich sein, dass ein Mensch durch zärtliche Berührungen wesentlich mehr stimuliert wird als ein anderer. Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt. Manch einer bevorzugt es, wenn er etwas härter angefasst wird und gerät dadurch in Ekstase. Bei erotischen Massagen lernst du den Körper deinen Partner genau kennen – dieses Wissen kannst du dir jederzeit zunutze machen, spätestens bei der nächsten erotischen Massage.